Heinz-Werner Kubitza (Autor von: „Der Jesuswahn. Wie die Christen sich ihren Gott erschufen. Die Entzauberung einer Weltreligion durch die wissenschaftliche Forschung“) schreibt:

Die Bibel ist in sich viel zu widersprüchlich. Und sie enthält, nebenbei gesagt, auch eine Menge Unsinn. Das Ansehen, dass sie immer noch hat, hat sie nicht verdient. Dass das Ganze des Christentums auf nur eingebildeten Grundlagen beruht, dieses Ergebnis der Forschung hat mich dazu gebracht, dies auch deutlich auszusprechen. Die Bibel transportiert nicht nur ein Jesusbild, das mit dem historischen Jesus nichts zu tun hat. Sie enthält auch eine Fülle inhumaner Stellen, die eine rückständige Ethik propagieren. Der Gott des Alten Testaments ist an vielen Stellen ein Tyrann, der Gefallen daran findet, Kriege zu führen und zum offenen Völkermord aufzurufen. Man sollte zu keinem Gott beten, der an vielen Stellen eher vor ein Kriegsverbrechertribunal gehört. Und im Neuen Testament findet sich ein primitiver Teufels- und Höllenglaube (auch bei Jesus). Die „christliche Hoffnung“ findet ihren Höhepunkt in Vernichtung und Folterqualen für den größten Teil der Menschheit, nämlich die, die es sich erlauben, an etwas anderes zu glauben als vorgeschrieben wird. In der Johannesoffenbarung weidet sich ein neurotischer Autor regelrecht an der Vernichtung Andersdenkender. Die Bibel ist an vielen Stellen von einer freiheitlichen und humanen Ordnung, von Werten wie Toleranz, Gleichheit und Mitmenschlichkeit meilenweit entfernt. Die Werte, die unsere Gesellschaft wirklich bestimmen, stammen nicht aus der Bibel. Lessing ist wichtiger als Paulus.

Sei nur mit jemandem gut, der an Gott glaubt

Jesus Sirach 12, 5-6: Sei nur mit jemandem gut, der an Gott glaubt. Gib einem Ungläubigen nichts! Ernähre ihn nicht, damit er nicht zu stark wird und dich in seine Gewalt bringt. Tust du ihm einen Gefallen, wirst du nur Ärger kriegen. Gott, der Höchste, hasst alle, die nicht an ihn glauben und seine Vorschriften missachten, er gibt ihnen die verdiente Strafe.

Wer sich um des rechten Glaubens willen von seinen Eltern

5. Mose 33, 9: Wer sich um des rechten Glaubens willen von seinen Eltern, seinem Bruder und seinem Sohn abwendet, bewahrt den Bund mit Gott.

Ich wiegle Ägypter gegen Ägypter auf, so dass Bruder gegen Bruder kämpft

Jesaja 19, 2-4 (Gott sagt): „Ich wiegle Ägypter gegen Ägypter auf, so dass Bruder gegen Bruder kämpft, Freund gegen Freund, Stadt gegen Stadt und Land gegen Land. Ägyptens Kraft wird ausgehöhlt, und ich verwirre ihren Verstand. Dann suchen sie bei Götzen Rat, bei Hexen und Wahrsagern und den Totengeistern. Ich liefere sie einem harten und grausamen Herrscher aus.“

Du sollst deinen Bruder nicht hassen

3. Mose 19, 17-18: Du sollst deinen Bruder nicht hassen. ….. Du sollst nicht rachgierig sein und über deine Volksgenossen nicht zornig sein. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. (Aber eben nur den Nächsten, also den Bruder oder den Glaubensgenossen. Und was ist mit denen, die sich selber hassen?)

Siehe, das ist mein Knecht, den ich auserwählt habe, er gefällt mir

Matthäus 12, 18 (Jesus zitiert, was Gott über ihn sagte): „Siehe, das ist mein Knecht, den ich auserwählt habe, er gefällt mir. Ich werde ihm meinen Geist eingeben, und er soll den Heiden das Gericht verkünden.“

Ehre deine Eltern, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Matthäus 19,19 (Jesus sagt): „Ehre deine Eltern, und liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ (Siehe auch, 3. Mose 19, 17-18. Mit dem Nächsten ist nur der Blutsverwandte oder Glaubensgenosse gemeint, aber nur, wenn er den rechten Glauben hat, siehe Matthäus 10, 34-39.)

Wer leugnet, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut war

2. Johannes, 7-11 (Johannes sagt): Wer leugnet, dass Jesus Christus ein Mensch von Fleisch und Blut war, ist ein Verführer und Antichrist. Bringt euch doch nicht um den Lohn eures Glaubens! Denn wer nicht beim richtigen Glauben bleibt, wird gottlos leben müssen. Nur wer dabei bleibt, bleibt auch mit dem Vater und dem Sohn verbunden. Wenn jemand zu euch kommt, der nicht daran glaubt, dann grüßt ihn nicht und nehmt ihn nicht ins Haus. Wer ihn willkommen heißt, macht sich mitschuldig an seinem bösen Tun.

Und nun zu meinen Feinden

Lukas 19, 27 (Jesus sagt): Und nun zu meinen Feinden, die mich nicht als Herrn anerkannten: Holt sie her und erwürgt sie hier vor mir!

Im Namen unseres Herrn Jesus Christus befehlen wir

2. Tessalonicher 3, 6: Im Namen unseres Herrn Jesus Christus befehlen wir: Zieht euch von jedem Bruder und von jeder Schwester zurück, die unordentlich leben und unsere Anweisungen nicht befolgen

Wenn dich dein Bruder, deine Kinder, deine Frau oder dein bester Freun

5. Mose 13, 7-11 (Gott befiehlt): Wenn dich dein Bruder, deine Kinder, deine Frau oder dein bester Freund verführen und von Gott abbringen wollen, …dann darfst du ihnen nicht gehorchen. Du musst sie ohne Mitleid erwürgen und darfst sie nicht schonen. Du sollst noch vor dem Volksgericht die Hand gegen sie erheben, um sie zu töten. Du musst sie zu Tode steinigen, denn sie haben versucht, dich von Gott abzubringen…..